Feste und Feiern

Verleihung der Stephanusplakette an Hr. Bernhard Wagmann

Redaktion am 08.01.2023

Info Icon Foto: Michael Gruber

Die Stephanusplakette ist die höchste Laienauszeichnung im Bistum Passau. Sie wird vom Bischof von Passau, Dr. Stefan Oster an Persönlichkeiten aus den Passauer Pfarreien und Verbänden verliehen, die sich in herausragender Weise um die Kirche von Passau verdient gemacht haben.

Die Ste­pha­nus­pla­ket­te zeigt auf der Vor­der­sei­te den Hl. Ste­pha­nus mit dem Schrift­zug ​„Patron der Kir­che von Pas­sau, St. Ste­pha­nus“, auf der Rück­sei­te ist das Wap­pen des Bis­tums abge­bil­det. Zur Pla­ket­te gehört auch eine Anstecknadel.

Wir haben heu­te die Ehre die­se Aus­zeich­nung im Auf­trag der Diö­ze­se und im Namen von Bischof Dr. Ste­fan Oster an Hr. Bern­hard Wag­mann aus unse­rer Pfarr­ge­mein­de zu verleihen.

Hr. Wag­mann hat vor mehr als 60 Jah­ren als Hilfs­mi­nis­trant, so hieß das offen­sicht­lich damals noch, in unse­rer Pfar­rei sei­nen Dienst begonnen.

Er stieg dann auf zum Minis­tran­ten und war wäh­rend sei­ner Jugend­zeit Gruppenleiter.

Nach eini­gen Jah­ren der Abwe­sen­heit aus beruf­li­chen Grün­den, wirk­te er nach sei­ner Rück­kehr in die Inn­stadt in der Kir­chen­ver­wal­tung mit.

Ins­ge­samt waren das 24 Jah­re, davon war er 1 Amts­pe­ri­ode, 6 Jah­re Kirchenpfleger.

In die­ser Zeit war er 28 Jah­re im Pfarr­ge­mein­de­rat, von Amts­we­gen als Kir­chen­pfle­ger und aktu­ell als Mit­glied von diesem.

Die Arbeit in der Pfar­rei hat ihn sehr geprägt, teils mit Sor­gen und Pro­ble­men, sowie auch mit Geldnöten.

Rück­wir­kend gese­hen kann er voll Stolz sagen, dass Vie­les wäh­rend sei­ner Amts­pe­ri­ode ent­stan­den und gewach­sen ist.

Um Eini­ges zu nennen:

  • der neu sanier­te Kin­der­gar­ten, der ihm beson­ders am Her­zen liegt
  • die Sanie­rung der Friedhofsmauer
  • die Besei­ti­gung der Schä­den nach dem Hoch­was­ser 2013, vor allem im Pfarrheim 

Sicher könn­te ich die Lis­te noch erwei­tern, aber ich weiß, dass es ihm dar­auf nicht ankommt.

Viel­mehr lie­ber Bern­hard, möch­te ich als PGR-Vor­sit­zen­de zusam­men­fas­send noch ein paar Sät­ze über dei­nen per­sön­li­chen Ein­satz und die Ideo­lo­gie die dahin­ter­steckt sagen.

Dein Ansin­nen war und ist noch immer den Glau­ben in einer Gemein­schaft zu erleben.

Die Men­schen, die hier in der Pfar­rei leben zu sehen, ihre Bedürf­nis­se wahr­zu­neh­men und sie in die Glau­bens­ge­mein­schaft ein­zu­glie­dern, damit Leben in die Pfar­rei kommt.

Sicher braucht es dazu nicht nur den guten Wil­len, die Ver­läss­lich­keit und Kon­ti­nui­tät, die Schaf­fens­kraft und Zeit, son­dern auch mal ein kri­ti­sches Auge und den Mut dazu das auch zu sagen. Mit die­sen Eigen­schaf­ten hast du über vie­le Jah­re die Pfar­rei geprägt und so auch vorwärtsgebracht.

Dafür möch­te ich dir heu­te im Namen der gesam­ten Pfar­rei ganz herz­lich danken.

Mein Dank gilt auch dei­ner Fami­lie, die es immer wie­der mög­lich gemacht hat, dass du die Zeit für die Pfar­rei opferst.

Ganz per­sön­lich wün­sche ich mir, dass wir noch vie­le Jah­re gemein­sam mit dir die­sen Weg wei­ter­ge­hen können.

Text: Michae­la Bloch — PGR-Vorsitzende

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